Erst prüfen, dann anrufen
Wenn die Heizung ausfällt, ist nicht immer gleich die Anlage defekt. Mit den folgenden Punkten finden Sie die häufigsten Ursachen selbst. Und falls nicht, können Sie uns am Telefon genau sagen, was Sie schon geprüft haben. Das spart Zeit bei der Fehlersuche.
Die 7-Punkte-Checkliste
- Thermostate: Sind Raumthermostat und Heizkörperventile aufgedreht? Bei Funkthermostaten die Batterien prüfen.
- Betriebsart: Steht die Regelung versehentlich auf Sommerbetrieb, Absenkung oder Urlaub?
- Strom: Ist der Heizungsnotschalter eingeschaltet und die Sicherung im Sicherungskasten drin?
- Wasserdruck: Zeigt das Manometer am Kessel einen Wert im grünen Bereich? Im Einfamilienhaus liegt er meist zwischen 1 und 2 bar.
- Luft im System: Gluckern die Heizkörper oder werden sie nur unten warm, hilft Entlüften.
- Störcode: Zeigt das Display einen Fehlercode? Notieren Sie ihn, er hilft bei der Diagnose.
- Brennstoff: Ist bei einer Ölheizung noch Öl im Tank? Ist bei einer Gasheizung der Gashahn geöffnet?
Die Entstörtaste: einmal, nicht öfter
Viele Heizungen haben eine Entstörtaste. Drücken Sie sie einmal und warten Sie einige Minuten. Geht die Anlage wieder auf Störung, hat das einen Grund. Mehrfaches Entstören kann den Schaden vergrößern.
Wann Sie sofort anrufen sollten
- Es riecht nach Gas oder Abgas.
- Wasser tritt an Kessel, Leitungen oder Heizkörpern aus.
- Der Wasserdruck fällt immer wieder ab.
- Die Heizung geht nach dem Entstören erneut auf Störung.
Bei Gasgeruch gilt: keine Lichtschalter und keine Klingel betätigen, Fenster öffnen, das Haus verlassen und von draußen den Störungsdienst Ihres Gasnetzbetreibers anrufen. In allen anderen Fällen erreichen Sie unseren Notdienst rund um die Uhr unter +49 179 6952277.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, hilft ein kurzer Check im Herbst. Wie das geht, lesen Sie in unserem Beitrag Heizung winterfit machen.
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